Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an heimischem Massivholz. Dabei legen wir neben der regionalen Herkunft besonders viel Wert auf außergewöhnliche Stücke und seltene Holzarten. 

Unsere Massivhölzer sind keine Ware von der Stange und oft bei "normalen" Holzhändlern gar nicht zu bekommen. Alle Hölzer sind entsprechend ihrer Einschnittstärke schonend und langsam luftgetrocknet. Das garantiert Ihnen höchste Qualität und ist unserer Meinung nach Grundlage für jedes hochwertige Massivholzmöbel.

Mondholz

Ab dem Jahr 2016 haben wir uns speziell auf das Thema Mondholz eingelassen. Wissenschaftliche Studien beweisen mittlerweile den tatsächlich vorhandenen Mehrwert von bei bestimmten Mondphasen geschlagenem Holz. Wir können Ihnen also in naher Zukunft noch wertigeres Massivholz liefern! 

Im Folgenden eine Übersicht unseres Sortiments. Gerne senden wir Ihnen eine aktuelle Lagerliste mit Preisen zu. Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular, um mit uns in Verbindung zu treten. 

Apfelbaum

 

Die zum Teil mehr als 80 Jahre alten Mostapfelstämme unserer heimischen Streuobstwiesen liefern uns das extrem seltene und wertvolle Apfelholz. Da die unrentablen Streuobstwiesen immer weiter verschwinden und modernen Plantagen weichen müssen, werden die Apfelbäume immer seltener. Außerdem sind die wenigen noch verbliebenen Stämme häufig morsch und innen hohl. 

Aufgrund dieser Umstände wird Apfelholz in der Möbelindustrie, wenn überhaupt, nur als Furnier verwendet. Doch gerade kleinere Möbelstücke wie Kommoden, Beistelltische oder Badschränke aus massivem Apfelholz entzücken besonders. 

Da Apfelbäume leider nicht besonders hoch wachsen haben die Dielen, die wir anbieten, meist nur Längen bis zwei Meter. Ab und an gelingt es uns jedoch, Stämme mit Längen von bis zu 3,5 Meter zu ergattern. 

 

 

Frisch eingeschnittenes Apfelholz

Gesunde Apfelbaumstämme in typischen Dimensionen

Birnbaum

 

Der Birnbaum ist ein mittlerweile sehr seltener heimischer Obstbaum. Aufgrund von diversen Krankheiten und der schlechten Wirtschaftlichkeit verschwinden die alten und großen Bäume immer mehr aus unserer Region. Neue sogenannte Hochstämme werden kaum mehr gepflanzt. 

Das Holz des Birnbaums ist außergewöhnlich schön und eignet sich hervorragend für den Möbelbau. Es ist sehr schwer zu trocken, da es zum Reißen und zu Drehungen neigt. Dafür ist das feinporige Holz mit sämtlichen Maschinen relativ gut zu bearbeiten.

Früher wurde Birnbaumholz meistens gedämpft, um dem Holz eine gleichmäßige rötliche Färbung zu geben. Gedämpfter Birnbaum hat jedoch den Nachteil, dass das Holz mit der Zeit vergraut. Unser Birnbaumholz ist immer ungedämpft. Durch Ölen der fertigen Möbelstücke und der natürlichen UV- Einstrahlung färbt sich das Holz mit der Zeit automatisch rötlich, ohne zu vergrauen.

 

 

80-100 Jahre alte Birnbäume vor dem Einschnitt

Gartentisch (überdacht) aus massivem Birnbaumholz. Mit Ansteckplatten auf die Größe 140 x 70 cm erweiterbar

Birnbaum auf der mobilen Säge

Birnbaumdielen müssen sehr schonend und langsam getrocknet werden, da sie zum Reißen und Drehen neigen

Esche

 

Die Esche ist in den meisten Teilen Europas und in Nordamerika anzutreffen. Die Bäume werden bis zu 200 Jahre alt und können einen Stammdurchmesser von einem Meter erreichen. 

Das helle, weißlich-gelbe Holz der Esche wird durch die gut sichtbaren Jahresringe schön belebt. Das Holz ist sehr zäh, verzieht sich nur wenig und weist dabei sehr gute Elastizitätseigenschaften auf. Diese Merkmale wurden dem Eschenholz bereits in der griechischen Mythologie zugeschrieben! 

Neben der Verarbeitung zu Sportgeräten oder Werkzeugstielen wird Eschenholz oft für Massivholzmöbel und Küchenplatten verwendet. Für den Aussenbereich eignet sich Esche dagegen weniger, da das Holz nicht witterungsbeständig ist. 

Seit den 1990er Jahren leidet die Esche zunehmend unter dem Schlauchpilz Hymenoscyphus fraxineus, der das sogenannte Eschensterben hervorruft. Es wird vermutet, dass sich der Pilz aufgrund der gestiegenen Durchschnittstemperatur in Mitteleuropa in den letzten Jahren flächendeckend verbreiten konnte. Beim Eschentriebsterben werden zuerst die grünen Blätter und anschließend auch die verholzten Teile befallen. 

 

Eiche

 

Kein anderes heimisches Holz hat die Widerstandskraft der Eiche. Abgesehen vom ca. 2,5 - 5,0 Zentimeter breiten Splint ist das Eichenholz hart, zäh, sehr dauerhaft und darüber hinaus auch gut zu bearbeiten. Die oft mehrere hundert Jahre alten Bäume können bis zu 40 Meter hoch werden und erreichen Stammdurchmesser von bis zu 200 Zentimeter!

Im Möbelbau eignet sich das Eichenholz besonders für stark beanspruchte Oberflächen im Innen- und Aussenbereich wie beispielsweise Tischplatten, Treppenstufen oder Arbeitsplatten.

Wir haben uns neben den gängigen Maßen vor allem auf besonders breite und starke Dielen spezialisiert. Gerne senden wir Ihnen für Ihre Projekte Fotos von den jeweiligen Unikaten!

 

 

Frisch gesägtes Eichenholz

Einschnitt einer großen Eiche

Schreibtisch aus einer durchgehenden Eichenplatte mit Baumkante; die Astlöcher sind mit fluoreszierendem Material gefüllt.

Tischplatte aus zwei massiven, gespiegelten Eichenplatten

Hainbuche

 

Die Hainbuche, auch als Weißbuche bekannt, gehört trotz ihres Namens nicht zu den Buchen- sondern zu den Birkengewächen. Die Bäume können bis zu 150 Jahre alt werden. Oft findet man Hainbuchen auch in Form von Gehölzen, als Hecken angelegt.

Das Holz der Hainbuche ist das härteste heimische Holz. Es ist extrem schwer, fest und zäh. Der Splint unterscheidet sich nicht vom Kernholz. Eine fast schneeweiße bis gelbliche Färbung zeichnet das Holz typischerweise aus. Beim Trocknen neigt die Hainbuche zum Reißen und Werfen. Da Hainbuchenholz pilz- und insektenanfällig ist sollte das Holz nur für den Innenbereich verwendet werden.

Aufgrund der unregelmäßigen Wuchsform der Hainbuche ist es nicht einfach, große und breite Dielen zu erhalten. Auch beim Sägen bereitet uns dieses Holz immer wieder Probleme und hat schon das ein oder andere Sägeblatt ruiniert. Trotz aller Widrigkeiten halten wir immer ein umfangreiches Sortiment dieses außergewöhnlichen Holzes auf Lager.

 

 

Kirschbaum

 

Kirschbaumholz ist in ganz Europa, Nordamerika und Nordafrika verbreitet. Wir unterscheiden zwischen den kultivierten Süßkirschen, deren Stämme 10 - 15 Meter hoch werden und der wilden Vogelkirsche - auch Wildkirsche genannt -, welche in freier Natur eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann. 

Ähnlich wie bei Apfelholz wird das Kirschholz aufgrund seiner Seltenheit oft als Furnierholz verarbeitet. Das Kernholz ist rötlich-braun, während der Splint weiß-gelb auftritt. Diese starke farbliche Abhebung macht das Kirschbaumholz sehr lebendig. Da Kirschholz im Aussenbereich sehr anfällig für Pilze und Schädlinge ist, sollte es nur im Innenbereich eingesetzt werden. Hier findet es vor allem für hochwertige Möbel, Fussböden oder Küchen Verwendung. 

Wir führen eine große Auswahl an Wild- und Süßkirschholz. Das Holz der Wildkirsche hat eine etwas gröbere Struktur und weniger Splintanteil. Außerdem sind oftmals größere Längen als bei der Süßkirsche zu erzielen. Dafür ist das Holz der Süßkirsche etwas fester, feiner strukturiert und lebendiger. 

 

Frisch gefällte Kirschbaumstämme

Schreibtisch-Schrank aus massivem Kirschbaumholz

Rotbuche

 

Die Rotbuche ist der am häufigsten auftretende Hartholzbaum Deutschlands. Ihren Namen hat die Rotbuche von ihrem, im Vergleich zur Hainbuche, rötlicherem Holz. Dieses lässt sich nur mäßig gut trocknen, da es sehr zum Reißen neigt. Die Verarbeitung dagegen ist weitgehend unkompliziert. Das feinporige Holz lässt sich gut sägen, hobeln und schleifen. 

Leider ist das Holz der Rotbuche im Moment etwas aus der Mode geraten und findet hauptsächlich als Brennholz Verwendung. Zu unrecht, wie wir finden. Besonders gedämpftes Buchenholz mit etwas Astanteilen wirkt geölt sehr edel. Die feine Haptik unterstützt den Wert des Holzes nochmals. 

Wir bieten ausschließlich gedämpftes Buchenholz an. Diese Behandlung hat den Vorteil, dass das Holz mit den Jahren nicht vergraut, sondern der rötliche Touch verstärkt wird. Nach dem Sägen wird das Holz also in einer eigens dafür errichteten Kammer mit heißem Wasserdampf versetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Spannungen im Holz, die das Trocknen erschweren, etwas gemindert werden.  

 

 

Schrank aus vollmassivem, gedämpften Rotbuchenholz

Luftgetrocknete Rotbuche

Walnuss

 

Walnussbäume können unter guten Bedingungen bis zu 600 Jahre alt werden. Dabei erreichen sie Durchmesser von maximal zwei Metern. Im Gegensatz zu Frankreich oder Kalifornien, wo Walnussbäume in großen Plantagen angepflanzt werden, kommen diese in Deutschland nur vereinzelt vor.

Walnussholz zeichnet sich durch seinen sehr dunklen Kern und das fast weisse Splintholz aus. Die Maserung ist sehr belebt und unregelmäßig. Das Holz ist unproblematisch zu trocken und zu bearbeiten und ist sehr formstabil. Vorsicht ist jedoch bei der Verarbeitung mit Metallen geboten, da sich das Holz durch den Kontakt mit diesen bläulich-schwarz verfärben kann.

Aufgrund seiner Seltenheit wird Walnussholz oft als Furnierholz verwendet oder mithilfe von Beize und günstigeren Hölzern imitiert. Wir finden aber, dass nur ein Möbelstück aus Massivholz diesem tollen Holz gerecht wird!

 

 

Frisch gefällter Walnussbaum im Winter

Waschtischplatte aus Walnussholz